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Der TVStG bei den Deutschen Prellballmeisterschaften 2018



Mit einem 30 km Stau startete die Frauenmannschaft des TV Freiburg St. Georgen am Morgen des 06.04.2018 in das Wochenende der Deutschen Prellballmeisterschaften der Leistungsklasse.

Nach elf Stunden Fahrt war das Ziel Sottrum (bei Bremen) für die vier Spielerinnen  (mit Theresa Schimpfössl, Johanna Vetter, Janine Schweizer und Carla Hettich) endlich erreicht und der Abend konnte beim gemütlichen Essen mit anderen Prellballmannschaften seinen Ausklang finden.

Am folgenden Morgen stand als erstes der altbekannte Südgegner aus Babenhausen auf dem Plan. Gegen die ersatzgeschwächten Frauen aus Bayern starteten die St. Georgener Frauen gut und konnten einen ungefährdeten 42:15-Sieg einfahren.

Auch im folgenden Spiel gegen den TB Essen-Altendorf konnte eine akzeptable Leistung gezeigt und ein 8-Bälle-Sieg (30:22) herausgespielt werden.

Als nächster Gegner stand der TV Baden auf dem Zettel. Mit einem Sieg konnte hier die Qualifikation zur Endrunde perfekt gemacht werden. In einem miserablen Spiel konnten die Freiburger Frauen weder in der Annahme noch im Schlag punkten und mussten so eine unnötige Niederlage gegen die Damen aus Niedersachsen hinnehmen.

Geschockt von der Niederlage wurde auch das folgende Spiel gegen den TV Zeilhard nicht zum Vorzeigespiel. Trotzdem konnten die Damen des TV Freiburg St. Georgen das Spiel deutlich für sich entscheiden (36:23).

Im letzten Spiel des Tages ging es gegen den letztjährigen deutschen Vizemeister aus Bremen, den MTV Eiche Schönebeck. Dieser Gegner konnte von den Freiburgerinnen trotz vieler knapper Spiele noch nie bezwungen werden. Gleichzeitig war der Druck groß: Mit einem Sieg gegen die Bremerinnen konnten sich die Freiburger Damen zwei Entscheidungsspiele um das Weiterkommen ersparen und sich zusätzlich noch den Gruppensieg sichern. Wider aller Erwartungen wirkten die Freiburgerinnen in diesem Spiel wie ausgewechselt. Sie legten einen super Start hin, zeigten tolle Schläge und Annahmen und gaben das Spiel über die gesamte Spielzeit nicht wieder her (31:25). Damit waren der Gruppensieg und somit mindestens Platz vier perfekt.

Da es auch in der anderen Frauen-Gruppe kleine Überraschungen gab, wartete im Halbfinale mit dem TV Sottrum der amtierende Deutsche Meister als Gegner. Der TV Freiburg St. Georgen fand mehr als eine Halbzeit nicht ins Spiel und rannte von Anfang an einem großen Rückstand hinterher. Mitte der zweiten Halbzeit schien es kurz, als hätten sich die Freiburger Frauen gefangen. Sie verkürzten den Rückstand auf wenige Bälle. Diese Hochphase war jedoch von kurzer Dauer. Die Sottrumerinnen griffen noch einmal stark an. Kurz vor Schluss verletzte sich zu allem Übel noch die Freiburger Mittelfrau Janine Schweizer. Das Halbfinale ging zu Recht mit 27:35 an den späteren deutschen Meister aus Sottrum.

Im Spiel um Platz drei wartete wieder der Gruppengegner aus Eiche Schönebeck. Die drei verbliebenen Spielerinnen aus St. Georgen konnten drucklos aufspielen. Trotz guter Leistung waren sie jetzt jedoch im gesamten Spiel chancenlos (23:35).

Wie schon so oft stand nun am Ende wieder der undankbare vierte Platz.

In der Frauenklasse setzte sich der TV Sottrum in einem spannenden Finale gegen den TV Frisch-Auf Altenbochum durch. Deutscher Meister der Männer wurde die Südmannschaft des TSV Ludwigshafen.